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Die Pestalozzischule fördert in einer zwölfwöchigen
Leseintensivmaßnahme Schülerinnen und Schüler bis zur zweiten Klasse,
die im Klassenverband keinen ausreichenden Lernerfolg im Lesen und
Schreiben erreichen und die eine intensivere Förderung benötigen als
ihnen im binnendifferenzierten Unterricht angeboten werden kann. Im
Einzelnen werden Kinder mit folgenden Schwierigkeiten aufgenommen:
• Buchstaben werden nicht sicher und nur zu einem Teil gespeichert und
werden dadurch schnell vergessen bzw. nicht wiedererkannt.
• Die Synthese findet nicht sicher oder nur sehr mühsam statt. Es wird
Buchstabe für Buchstabe einzellautierend "gelesen", wobei weder eine
verschleifende Lesetechnik gelingt noch der Sinn entnommen werden kann.
• Den Buchstaben werden falsche Laute zugeordnet.
• Sehr langsames, unsicheres und fehlerhaftes Erlesen von einfachsten
(lautgetreuen) unbekannten Texten.
• Mangelhafte Leistungen im auswendig Schreiben.
• Auf Grund der Fehlerschwerpunkte informeller Tests ist von einer Lese-
Rechtschreib-Schwäche auszugehen.
• Es besteht keine Bedürftigkeit zum Besuch einer Förderschule. Darüber
hinaus fallen diese Kinder durch schnelle Ermüdbarkeit, motorische
Unruhe
oder Zurückgezogenheit auf. Häufig haben sie Wahrnehmungsdefizite bzw.
sind in ihrer Wahrnehmung noch nicht genügend entwickelt. Auch
Sprachauffälligkeiten, Seitigkeitsprobleme oder Hörverarbeitungsprobleme
sind zu beobachten. |